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Energieautarkes Wohnen dank E-Mobilität: Deutschlands erste Modellsiedlung

Wie eine intelligente und zukunftsweisende Vernetzung von „Energieträgern“ aussehen kann, macht in diesen Tagen die schleswig-holsteinische Stadt Norderstedt vor. Dort entsteht im Stadtteil Glashütte „die bundesweit erste energieautarke Wohnbausiedlung mit Elektromobilität“ und koppelt energieeffiziente Bauweise, Solarstrom und Elektroauto zu einem ausgeklügelten Gesamtkonzept mit Vorbildfunktion.

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Die Grundidee des „energieautarken Wohnens mit Elektromobilität“ ist relativ einfach erklärt, so die Norderstedter Verantwortlichen: „Jedem energiesparenden Massivhaus mit Photovoltaikanlage wird ein Elektroauto zur Seite gestellt, das als mobiler Speicher für überschüssige Energie dient.“

Und wer sich das Konzept im Detail anschaut, wird von der so einfachen wie praktikablen Umsetzung fasziniert sein. Alle 25 Massivhäuser sind per se dank Wärmedämmung, Dreifachverglasung und kontrollierter Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung extrem energiesparend ausgestattet. Das Haus wird über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach mit Energie beliefert und speist temporär überschüssige Energie in die Batterie des Elektroautos ein. Die Elektrofahrzeuge stammen von der Karabag GmbH des Elektroauto-Pioniers Sirri Karabag.

Normalerweise kann laut Experten eine Photovoltaikanlage den Eigenverbrauch eines Hauses nur zu 65 Prozent decken. Mit dem zusätzlichen Autospeicher aber steige die Quote auf mehr als 80 Prozent. Versorgt das aufgeladene Auto dann das Haus “zurück”, sei noch einmal eine Steigerung auf mehr als 90 Prozent Eigenverbrauch zu erzielen. Natürlich kann die gespeicherte Energie im Auto auch für die Fahrt zum Einkaufen genutzt werden. Und da der Treibstoff für das Auto durch die Häuser selbst erzeugt wird, erhält man zusätzlich zur häuslichen Energieversorgung diese Mobilität praktisch zum Nulltarif.

Was finden Sie? Ist die Batterie des Elektroautos der Schlüssel zu einer effizienteren Nutzung von regenerativen Energien. Haben Sie schon einmal über eine Bündelung von Solarenergie mit einem Elektromobil nachgedacht? Das Team von eco-grip freut sich über Ihre Meinung und Diskussionsbeiträge.

Mehr Informationen finden Sie hier:
http://www.shz.de/artikel/article/111/norderstedt-bei-der-energiewende-ganz-vorn.html

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  • search engine marketing schrieb am 1. Juni 2012 um 04:49

    Photovoltaik – Strom aus der SonneZum Speichern wird es vielleicht noch intelligentere Systeme geben. Manche Leute glauben, dass die Elektroautos, die in Zukunft unsere Autos ablösen werden, auch als Energiespeicher genutzt werden können. Also: Du fährst mit dem Auto in die Arbeit, gibst ein, wann Du wieder nach Hause fahren willst und zu diesem Zeitpunkt wird das Auto wieder voll geladen sein. In der Zwischenzeit wird nicht nur mit den Solarzellen auf dem Auto Energie gewonnen, sondern auch über die Steckdose die Batterie geladen oder entladen, je nachdem wie die Situation gerade ist.

  • Jessie schrieb am 4. Juni 2012 um 12:35

    In Berlin sieht man auch immer mehr Zapfelstellen, teilweise sogar von RWE. Aber ich finde das Grundfcbel ist und bliebt die Reichweite. 100km sind schon relativ wenig und wenn noch sekunde4re Effekte Einfludf auf diese haben, ist das nicht so gut.

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